Von Jekaterinburg nach Irkutsk, zum Baikalsee und zur Grenze Mongolei

vom 12.05. bis 09.06.2013

Gestern, am sehr späten Abend, gab es noch Feuerwerke an unserem Parkplatz in Jekaterinburg, aber nicht für uns zum Abschied, sondern weil in den nahen Restaurants Hochzeiten gefeiert wurden.
Wir fahren am nächsten Tag bei herrlichstem Wetter weiter.

Sibirien ist erreicht!
Die Landschaft wird flacher, die Dörfer rechts und links scheinen auch ärmer zu sein.
Vermehrt sehen wir abwechselnd zwischen den Sümpfen Birkenwälder und riesengroße Felder. Die ersten Knospen gehen an den Birken auf, es ist noch sehr kalt und windig.
Die nächste Stadt auf der „Rennstrecke“ ist Tjumen. Am Stadtbeginn wird enorm gebaut, die Einkaufszentren sind für Russland überdimensional, ein Schlaraffenland zu sehr günstigen Preisen. Nur teure bis sehr teure Allradfahrzeuge von BMW, Toyota, Audi, Porsche usw. stehen davor. Die üblichen Schrottkisten findet man in Tjumen sehr selten. Die Stadt und ihre Bewohner scheinen sehr reich zu sein. Öl und Gas in der Umgebung machen es möglich. Man weiss, dass ca. 15% des russischen Bruttosozialprodukts in Tjumen erwirtschaftet werden. Die Tjumener sind sich sehr wohl ihrer Stärke bewusst. Moskau hat sich inzwischen die Oberhand über Wirtschaft und Verwaltung gesichert; Tjumen kann man sagen, wurde „gestutzt“. Als Ausgleich ist Tjumen nun eine im Bereich der Lebensbedingungen privilegierte Stadt geworden.
Im Zentrum der Neustadt finden wir einen schönen Parkplatz am Friedhof. Dann machen wir uns auf zur Stadtbesichtigung. Es geht an der örtlichen Gazprom-Zentrale vorbei, zum Gebäude der Gebietsadministration mit dem obligatorischen Lenin-Denkmal davor und langsam wieder zurück. Zum Zirkusbau, durch den stationären Vergnügungspark und zu unseren Autos. Die Stadt ist sehr ordentlich und sauber, das Theater sehr schön restauriert, die neuen Gebäude im modernen Stil können sich sehen lassen!
Dann wird der Parkplatz abends voll und wir erleben in der Nacht bis morgens 4 Uhr die Kehrseite des plötzlichen Reichtums kennen. Saufen und mit den Autos auf dem Parkplatz Rennen fahren: Quasi auf 50 m „Stop and Go“ mit quietschenden Reifen, auf kleinstem Raum die kleinsten Kurven drehen, Schleudern per Handbremse, Fachsimpeln, dazwischen wieder trinken und weiter geht’s. Die Polizei schaut zu. Wer weiss, wessen Söhne bei diesem nächtlichen Vergnügen mit dabei sind. Der Krach ist natürlich nicht so toll, schlimmer ist, dass wir nie wissen, ob unsere Autos bei dem Spektakel zu Schrott gehen oder nicht.

Leicht gerädert fahren wir am nächsten Tag weiter. Der Verkehr ist ruhiger geworden, nachmittags fängt es wieder an zu regnen. Wir übernachten auf einem Truckstop, Parkplatz für LkW’s, auf Russisch (Deutsch gesprochen) heisst das Autostojanka.
Der Tag beginnt mit trockenem Wetter, die Landschaft ist „brett’l-eben“, viele Flüsse, Seen, Tümpel, Birkenwälder, begleiten uns. Rechts und links der Strasse sehen wir die typisch russisch/sibirischen Dörfer mit Holzhäusern, meist sind es Blockhäuser, mit schön, oft auch weniger schön verzierten Fenstern. Teilweise sehen wir die kleinen Gehöfte nur von hinten: da sind dann die Gemüsegärten, das Kartoffelfeld, ein kleiner Stall für Ziege, Kuh und Hühner, Heuhaufen für die Tier, manchmal das Backhaus und der obligatorische riesige Stapel Holz.
Ohne Holz geht nichts, ohne Holz ist ein Leben in Sibirien nicht möglich. Holz zum Bauen, Holz zum Heizen, Holz zum Kochen, Holz ist das Leben.

Die nächste Stadt, die wir erreichen, ist Omsk.
Bei der Deutsch-luth. Kirche nahe dem Omsker Fluss Irtys dürfen wir übernachten. Ein herrliches Plätzchen zum Rasten nach den letzten zwei Nächten. Der junge Pastor erzählt uns von den Deutschen, vorwiegend zwangsumgesiedelte Wolgadeutsche, aus dieser Gegend. Der Bischof, der eigentlich in Deutschland bei Reutlingen wohnt, erzählt uns viel. So bekommen wir einen guten Einblick in das Leben hier. War vor Jahren die Kirche noch oft selbst an normalen Sonntagen fast überfüllt, sucht man heute die Gläubigen. Und Deutsch sprechen nur noch ca. fünf alte Leute. Warum? Nachdem die deutsche Regierung die Grenze für die Russlanddeutschen geöffnet hatte, sind sie fast alle nach Deutschland ausgewandert. Wer kann es den jungen Leuten verdenken? Viele von den alten sind später hinterher gezogen oder inzwischen verstorben.
Jetzt bezieht sich das Wort deutsch nur noch auf die ideelle und finanzielle Unterstützung, nicht mehr auf die Gemeindemitglieder, die ausschliesslich Russen sind. Aber es werden noch Gottesdienste auch auf Deutsch abgehalten. Übrigens kann man auch im Gemeindehaus für wenig Geld ein Zimmer mieten. Für Transsib-Reisende sehr praktisch; es ist nicht weit zum Bahnhof, mit der Taxe 5 Minuten, zu Fuss 10 Minuten: luth@kirche.omsk.su
Wir schauen uns den schönen, renovierten Omsker Bahnhof an, wo auch die Züge der Transsibirischen Eisenbahn halten. Lange können wir nicht im Gebäude bleiben, wir brechen in Schweiss aus. Wenn ein Russe heizt, dann richtig. Und die Russen heizen immer und überall!
Nach zwei Nächten, sehr netten Gesprächen, und einer ordentlichen Spende in den Opferstock verabschieden wir uns. Natürlich mit dem Versprechen, wenn uns der Rückweg wieder nach Omsk führt, auf jeden Fall zurück zu kommen. Heute ist das Wetter noch schön.

So „warm“ und grün es in Omsk noch war, so traurig, aber noch trocken wird es in Novosibirsk.
In Novosibirsk wollen wir zum Deutsch-Russischen Haus und dort übernachten. Das Haus wird gefördert von der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, GIZ.
Wir kommen hin, eine sehr nette, junge Frau, fliessend Deutsch sprechend, nimmt sich unser an.
Gemeinsam werden wir zu Hinz und Kunz geschickt. Ich habe das ganz starke Gefühl, absolut lästig als so „popeliger“ Reisender zu sein. Ein „Guten Tag-Sagen“ gibt es nicht. Letztendlich sollen wir 1000 Rubel Parkgebühr pro Auto und Nacht bezahlen! Toiletten und Wasser stehen nicht zur Verfügung. Die junge Dolmetscherin entschuldigt sich und schämt sich für den Preis. Ich sage der Finanz-Dame von der Verwaltung, dass dieser Preis eine Frechheit ist: mit unseren Steuern ermöglichen wir die Einrichtung, sind selbst Deutsche und hätten uns mehr Gastfreundschaft erwartet, der Preis ist unverschämt. Denke aber, dass die junge Frau sich nicht traut, das original zu übersetzen. Auf einem Parkplatz werden wir auch gleich so richtig „angefegt“-in Novosibirsk, stellen nicht nur wir fest, sind die Menschen alle unfreundlich. Wir fahren weiter.

Unterwegs trübt es sich ein. Kälter wird es, Regen kommt, bald sind wir in der Gegend von Yurga und es schneit. Sauwetter.
Nach Kemerovo kommen wir nach Mariinsk, eine kleine russische Industriestadt, kleiner Supermarkt, versteckt in einem Wohngebiet, in das man nicht unbedingt hin ziehen muss. Aber der Laden ist sehr gut sortiert und alle sind sehr freundlich und hilfsbereit.
Bald sind wir in Achinsk. Von Weitem schon sind Abraumhalden, Fabriken, qualmende Schornsteine zu sehen. Die Luft ist verdreckt und stinkt. Gut, dass wir eine Klimaanlage haben. Kein Wunder, gibt es doch hier angeblich das größte Aluminiumwerk Russlands, eine große Ölraffinerie und Zementwerke. Von der „Kleinindustrie“ ist hier gar nicht die Rede. Das heisst dann folglich für uns, es ist schon wieder bald am Abend: ‚Rauf auf den hässlichen Truckstop und Türen zu. Die Luft in der weiteren Umgebung ist wohl nicht viel besser.

Die nächste Stadt ist Krasnoyarsk.
Im Freizeitzentrum vom kleinen Nat.Park Stolby, nahe dem Skigebiet am Rande der Stadt, wollen wir übernachten und wenn es nicht gerade schüttet auch etwas ‚rumlaufen. Schöne Steinformationen, das Kletterparadies der hiesigen Bevölkerung, wollen wir uns anschauen. Das war gut gedacht, aber es ist noch alles geschlossen, im Wald sehen wir viele Schneereste. Der Parkplatz von der Skistation ist für die Nacht geschlossen. Da ist kein Betrieb mehr. So fahren wir nur durch die Stadt um von ihr einen Eindruck zu bekommen, zum Übernachten wollen wir hier nicht bleiben.
Wir fahren weiter über den Jenissej, wieder ein großer, breiter, bedeutender Fluss. D.h. aber auch, dass wir Westsibirien, diese total flache, feuchte, z.Zt. noch sehr kalte und windige Gegend hinter uns lassen und nach Ostsibirien kommen.

Der Verkehr wird noch weniger. Aber eins fällt auf: 50% der Pkw haben Rechts-Steuerung und werden augenscheinlich über die Häfen an der Pazifik-Küste importiert. Wie wir später hören, kommen sie aus Japan und Südkorea. Autofahren ist also ab hier noch gefährlicher, vor allem die Überholmanöver, die immer einem Blindflug ähneln. Man sieht es auch an der zunehmenden Zahl an Kreuzen am Strassenrand. Im Schnitt sind es in der Nähe von Siedlungen ein Kreuz (mindestens ein Toter) auf ca. 8km.
Die meist jungen Leute fahren gut bestückt mit Schnaps-und Bierflaschen in die Umgebung, lassen sich volllaufen, hinterlassen einen Berg von Flaschen und Glasscherben und fahren wieder zurück in ihr Städtchen. Manch einer kommt dann eben nicht mehr zurück nach Hause.

Durch Kansk geht es durch. Eine furchtbare Stadt. Die Leute hier, ich war in einem kleinen Supermarkt einkaufen, schauen nicht glücklich aus. Es gibt kaum ein Lachen oder freundliches Nicken.

Wir steuern wieder einen Autostojanka an. Ganz neu bei einem Motel gelegen mit einem kleinen Lebensmittelladen. Der kleine Laden hat Delikatessen zu bieten: Marmelade, Speck, Brot, geräucherten Fisch-alles hausgemacht und sehr lecker. Eine Entschädigung fürs Wetter. Gegenüber läuft die Schweineherde und wühlt im Dreck. Der nächste gute Schinken und Speck sind gesichert! Und eine heisse Dusche bei diesem Wetter ist ja auch nicht zu verachten.
Zwischendurch kommen am nächsten Tag ca. 40km üble Piste und Baustelle.
Die Landschaft wird hügelig, viele Felder, Dörfer, Viehweiden lassen wir hinter uns. Es ist schön warm: 15° bis 18°-man gewöhnt sich. Teilweise werden die Birken schon grün. Die alten Block-Häuser mit geschnitzten Fensterstöcken, blauem oder grünem verzierten Holzzaun für den Vorgarten, in dem ein z.B. wilder Flieder steht, gefallen uns, sie sind richtig schön anzuschauen, vermitteln sie doch den Eindruck von Geborgenheit. Natürlich haben sie alle ihre Satellitenschüssel fürs Fernsehen, eine Garage fürs Auto usw. Aber wie wird es im Herbst oder Frühjahr drinnen sein, wenn hier alles im Morast versinkt?

Ab und an kreuzen wir die Schienen der Transsibirischen Eisenbahn. Einen Personenzug sehen wir nicht aber Güterzüge en masse. An einer Schranke mussten wir warten und ich hatte Gelegenheit zu zählen: Es waren zwei Loks als Zugmaschinen und 75 Wagons! Hier sichern nicht nur Schrankenwärter in ihren Häuschen sondern auch im Boden versenkte Eisengestelle, die aussehen wie die Heuwender am Traktor, die Bahnübergänge. Schnell noch ‚rüberfahren geht nicht wenn diese ein Meter hohen Metallzähne hochgefahren sind.

Für uns sind es nun bei herrlichstem Sonnenschein noch 275km bis fast zum Baikalsee!
In Irkutsk gehen wir zum Hotel Irkutsk, wo es dahinter einen großen Parkplatz gibt für die Reisenden. Ohne Zuzahlung dürfen wir die Toiletten benutzen und das WiFi vom
Baikal-Hotel strahlt auch bis hierher ‚rüber. Wir bummeln durch die Stadt, treffen andere Reisende aus D, USA, F. Gehen einkaufen auf dem Markt und in der super Zentral-Markthalle daneben. Es ist eine Freude! Die Stadt ist sehr schön sauber, die Häuser gut renoviert, die Stadt strahlt einen gewissen Luxus aus, hat Flair.

Nach vier Tagen fahren weiter zum Baikalsee!
Von der Landschaft sehen wir wegen des Wetters zunächst nicht viel, am ca. 950m hohen Pass bekommen wir ordentliches Wetter und es dauert nicht lange, da liegt der Baikalsee in der Ferne vor uns! Die Sonne strahlt nun auch.
Unfassbar-nun haben wir es tatsächlich mit Geduld und „Stehvermögen“ in 5 Wochen ab Berlin geschafft und sind hier!

Es geht mit der Fähre ein kurzes Stück ‚rüber, kostenlos, und wir sind auf der Insel Olchon. Wir trauen unseren Augen nicht, leichte Brandung schaut doch anders aus, oder?
Die Buchten sind alle bedeckt mit Eis! Wenn die Sonne ‚drauf scheint, sieht es toll aus.
Durch den Hauptort Khuzir hindurch finden wir ein schönes, geschütztes Plätzchen auf einer Wiese.
Die Ranger vom NP kommen und erklären uns, dass wir morgen „Eintritt“ bezahlen sollen.
Nun, wir bemühen uns sehr, lassen uns registrieren. Aber unnötigerweise für Russland, nicht für den NP Olchon, wie wir später erfahren werden. Niemand kann uns helfen.
Heute geht’s endlich zum Schamanen-Felsen und bei herrlichstem Wetter können wir auch schöne Fotos machen. Bisschen ins Dorf, wo fast alle Läden, Restaurants usw. noch geschlossen sind, zum Hafen ‚rumschauen. Wir fühlen uns richtig wohl hier.
Am nächsten Tag machen wir uns auf, das nördliche Kap zu inspizieren. Die Landschaft ist toll, nicht gerade überwältigend, wenn man in Island war z.B., aber es ist der Baikal, ein gigantischer See! Man blickt bis „ans Ende der Welt“.
Die Piste ist z.T. übelst und nichts für die „Großen“! Beim Mittagmachen kommen wieder die Ranger, wir zeigen unsere frischen Zettel und erfahren, dass die für ‚was anderes sind, nicht für den NP. Na, prima!
An einem Picknickplatz, den wir uns für die Nacht ausgesucht haben, bleiben wir. Gleich dahinter ist der herrliche Küstenstreifen-phantastisch. Abends stossen Marion und Walter zu uns, die wir das letzte Mal 2007 in La Paz getroffen haben. Die Wiedersehensfreude ist groß.
Am Morgen kommen wieder die Ranger, schön langsam werden sie lästig. Endlich zeigen Sie uns das NP-Büro, das in einer Jurte hinter einem kleinen Plastikplanen-Haus auf einer Baustelle ist. Wer bitte, soll das finden? Nichts steht ‚dran, keine Fahne weht, nichts!
Wir, die Touristen, bezahlen nachträglich noch für unsere 3 Insel-Tage 470 Rubel/Tag (p.P./Tag 60 und für das Auto/Tag 350 Rubel). Das ist viel!
Die Russen zahlen nichts, machen dafür mit ihren Autos, Quads und Geländemaschinen viel Lärm, die Strände und die Weiden kaputt. Diese Gebühren gibt es erst seit diesem Jahr und wir empfinden sie als unverschämt.

Es geht langsam über die Insel zurück zur Fähre. Wir bleiben hier über Nacht und kommen am nächsten Tag zurück nach Irkutsk. Aber dort ist „Kinderkarneval“; die Innenstadt bis ca. 17°°, so sagt die Polizei, gesperrt. Wir kommen nicht zum Hotel.
Auch nicht schlimm, schnell noch einkaufen und weiter nach Listvianka.
In Listvianka finden wir einen schönen bewachten Platz am Ufer mit Blick auf den Baikalsee. Das Wetter ist toll, die Sibiriaken gehen bei 12°C baden! Und wir haben auch ein ganz kleines Urlaubsgefühl: schönes Wetter, keine Ranger, schöner Blick, Nichtstun, schauen, was die sibirischen Ausflügler hier so treiben. Wir bleiben drei Tage.
Auf dem Rückweg schauen wir noch in das Freilichtmuseum von Talcy. Es ist sehr nett gemacht, den ganzen Tag geöffnet. Jedoch! In der Mittagspause von 12-13°° sind die einzelnen Häuser geschlossen.

Über Irkutsk, wir bleiben noch etwas, machen wir uns auf den Weiterweg, Richtung Ulan Ude. Vom östlichen Baikalsee-Ufer sehen wir fast nichts. Es ist nebelig, regnerisch, eisig kalt. Wir gehen noch ordentlich einkaufen, tanken und fahren vom See weg, weiter nach Ivolginsk.
Zwei Tage bleiben wir südwestlich der Stadt am Ivolginsker Lamakloster. Das Wetter ist endlich wieder herrlich.
Streifen dort umher, erleben eine tibetische Andacht, reden mit den Mönchen, die alle Englisch sprechen. Es sind tibetische Buddhisten der Gelbmützen, die aus allen Teilen Zentralasiens kommen (oder wohl auch geflohen sind) und hier studieren oder lehren.

Mit starkem Rückenwind werden wir uns morgen in die Mongolei wehen lassen.