Teil 5 – Peru 1

von der Grenze Ecuador bei Macara bis
Huanuco am Rande der Cordillera Blanca
vom 11.04.2016 bis 19.05.2016

Route Peru

Wie war das? Ich hatte zum Schluss gedacht (sollte man sowieso nicht beim Reisen tun):
„Die folgenden Peru-Berichte schreiben wir dann auf dem Ponton von Manaus nach Belem.
Dauert also noch etwas“, hab‘ ich gedacht! Etliches kommt dazwischen, aber man lässt auch etliches dazwischen kommen, damit man nicht schreiben muss.
Inzwischen sind wir auf Weihnachtsferien zu Hause in Deutschland, in gut 14 Tagen geht es schon wieder zurück nach Uruguay.
So vergeht die Zeit!

Aber vergessen ist der Grenzstress an der Grenze von Ecuador nach Peru bei Macara nicht!
Auf ecuadorianischer Seite geht es damit los, dass die Dame von der Imigration sagt, meinen, also Barbaras, Pass nicht ausstempeln zu können. Natürlich erfährt man anfangs auch nicht warum, aber schön langsam wird es klar: Sie müssen mit unserer Einreisegrenze im Norden bei Tulcan telefonieren, da ist aber im Moment niemand zu erreichen, so geht es weiter: si, momentito, solo un poco tiempo, no problemo,…..
Dann nach mehrmaligem Närrischwerden erfahren wir es! Mein Pass hat eine 0 (Null) in der Ziffernfolge, die aber mal als Null und mal als O (Oooo!) gelesen wird. Bei der Einreise als O, das es bei der Dame von der Ausreise nicht gibt, weil es eine Null ist. Nach drei Stunden Nerven unsererseits und erst Verzweifeln, danach in Lethargie fallen imigrationsseits, können wir endlich nach Peru einreisen. Sie hatten kapiert, dass sie eine Kopie vom Pass machen sollen und dann alles intern regeln können wenn wir schon weg sind.
Was interessiert uns deren Schmarrn!
Wir kommen zur Peruanischen Immigration, da ist Gott sei Dank nicht viel los, die junge Frau ist sehr nett und spricht super gutes Englisch. Wie sich herausstellt ist das ein Segen für uns!
Der Computer sagt nämlich auf einmal, dass wir angeblich 2007 nicht aus Peru, damals in Ingapirca, ausgereist sind. Wobei es damals natürlich noch keinen Computer gab-die ganzen Zettel wurden erst nachträglich händisch eingetippt! Irgendwann mal, irgendwo mal und dann weggeschmissen. So klärt man uns locker auf.
Wir sollen für ca 9 Jahre also pro Tag 1.-USD zahlen als Aufenthalts-Überziehungsgebühr! Das waren für zwei Personen rund 7500.- USD.
Nach über einer Stunde findet sie Uwe im „Bermudadreieck“ des Computers wieder, der Betrag der Überziehungsgebühr verringert sich auf ca. 3700.- USD.
Aber wir kommen ja von ausserhalb und wollen einreisen?! Also müssen wir irgendwann mal draussen gewesen sein! Das ist Gott sei Dank für ALLE logisch.
Jetzt geht die Telefoniererei los, die Mittagspause kommt natürlich auch hier dazwischen.
Immer schön tranquilo! Die junge Frau von der Immigration telefoniert später mit Hinz&Kunz und irgendwann nach ein paar Stunden hat ein Kollege aus Lima, ein Meister seines Fachs, eine zündende Idee: Es gibt die Möglich per zwei Mausklicks, den Computer zu beruhigen und zum funktionieren zu bringen, obwohl er mich nicht findet! Perfekt!
In 5 Minuten ist alles erledigt, die Stempel im Pass und weiter geht’s zum Zoll.
Wir kommen gleich ‚ran, der Herr tippt alles in den Computer ein und da passiert’s! Das System bricht zusammen. Kann ca 2 Std. dauern. Es kommen immer mehr Leute hinter uns, wir warten, dann erbarmt sich der Zöllner, füllt Formulare händisch aus und wir werden entlassen. Wahrscheinlich machen ihn so viele Leute, die alle an seinem Schreibtisch stehen, nervös. Zwischendurch hatten wir uns unsere KfZ-Versicherung im nächsten Laden geholt und nun kann es tatsächlich weiter gehen.
Es waren fast 7 Stunden, die wir für diese zwei Grenzen gebraucht haben-alles tranquilo. Dabei waren wir schon extra früh an der Grenzstation von Ecuador gewesen!
1. Fazit: Keinen Pass mit einer Null in der Passnummer nehmen, den Passbeamten darauf aufmerksam machen!!!
2. Fazit: Gegen Zettelwirtschaft und Übertragungsprobleme ins digitale System ist kein Kraut gewachsen!

Nicht weit, in Tambo Grande, finden wir im Restaurant und Balneario La Choza einen sehr schönen Platz für die Nacht. Zwischen Hühnern und Gänsen, unter Bäumen, mit Internet, mit einem ordentlichen kleinen Restaurant und einer herrlichen Dusche!
Nach solch einem Tag war das ein verdienter Genuss. Aber Vorsicht, am Wochenende könnte dort die Hölle los sein.

Nach nur einer Nacht, fahren wir weiter nach Lambayeque. In der Ecolodge Manita Helmita können wir sehr gut stehen, aber es ist heiß, hat erst Millionen beissender Sand/Grasfliegen und ab nachmittags dann auch noch Mücken. Hölle.
Am nächsten Tag fahren wir zu dem Museum Museo de Tumbas Reales de Sipán, unser eigentliches Ziel in dieser Gegend. Hier sind die berühmten Ausgrabungsstücke von den Fürstengräbern in der Nähe von Chiclayo zu bewundern. Das Einmalige dieser Ausgrabung ist die absolute Unversehrtheit dieser Gräber zur Zeit der Ausgrabung 1987 durch Walter Alva. Die Bedeutung dieses Grabfundes soll sogar dem Grabfund des Tutenchamun entsprechen. Wir haben nun beide gesehen und beide sind unbeschreiblich beeindruckend und kostbar.
Uwe hatte mal wieder keine Lust in ein Museum zu gehen, er liebt mehr die Museen, die sich in freier Natur in Form von Ausgrabungsgeländen befinden. Das war in diesem Fall schade, so bin ich allein hineingegangen, andererseits aber auch gut. Einer lieben Reisebekannten hat man das WoMo auf der dem watchman abgewandten Seite nämlich aufgebrochen.
Für mich war dieses Museum ebenfalls überwältigend. Nicht nur die kostbaren hunderte Schmuckstücke aus den Fürsten-und-Priester-Gräbern und Gräbern hochrangiger Militärs, der Moche-Kultur um 300 bis 800 n.Chr. Auch die dabei gefundenen Keramiken waren wunderschön ausgearbeitet. Allerdings hatte ich mit der Beleuchtung Schwierigkeiten: die Räume waren stockdunkel und nur die einzelnen Exponate waren vorzüglich beleuchtet. So hatte ich immer das Gefühl, im Bodenlosen zu wandeln. Einmal hab ich sogar einen Wärter umgerannt. Zu allem Überfluss trug er auch noch einen dunklen Anzug.
Weil ich wusste, dass Uwe draussen in der Hitze sitzt, habe ich mich sehr beeilt, dennoch war es absolut beeindruckend!
Noch etwas einkaufen und dann brauchen wir wieder Landluft! Wir gehen bei Pacora zu der Rancho Santana, einer kleinen Finca, die von einer Schweizerin mit ihrem peruanischen Ehemann bewirtschaftet wird. Wir stehen gut und gemütlich, ziemlich heiß ist es noch aber es regnet nicht, bloss diese Sandfliegen verderben einen den Spass. Vor uns schnattern die Enten und das angebundene Pferd schnaubt, die Hunde toben ‚rum-schön ist es hier und sehr ruhig.
Aber was soll’s, eigentlich zieht es uns in die gebirgige Gegend, also brechen wir wieder auf mit Ziel Kuelap. Da sind wieder die nächsten Ruinen „fällig“.
Zunächst geht es eigentlich wenig spektakulär über die nächste Tagesetappe nach Bagua Grande. Da stehen wir bei einem Hotel in strömendem Regen, das Wasser steigt, die Mücken auch. Zu Essen gibt es viel aber nicht besonders gut, im Gegensatz zum Internet! Man kann eben nicht alles haben.
Am nächsten Tag, auf dem Weg nach Kuelap, kommen wir mit ein paar Unterbrechungen wegen diverser Erdrutsche, verbunden mit Strassenarbeiten, an Wasserfällen vorbei, die so sicher in der Regel nicht existieren. Und am Nachmittag erreichen wir Chachapoyas-es giesst unwahrscheinlich. Im Hotel Kuelap, d.h. auf dem Parkplatz im Hof, da kommen wir nur mit Millimeterarbeit wegen der Höhe hinein, finden wir einen schönen Platz. Citycenter, was will man mehr!

Chachapoyas ist ein nettes Landstädtchen mit sehr hübscher Architektur, die alten Holzbalkone waren besonders schön. Das Leben verlief ruhig und mit viel Gemütlichkeit und erstaunlicherweise derzeit ohne Touristen.
Nein, das stimmt nicht ganz mit der Ruhe, denn heute ist ein besonderer Tag!
Eine Tribüne wird aufgebaut, vor einem Denkmal wird Musik gespielt und hunderte von Schülern, Lehrern, sozial engagierten Gruppen usw. erscheinen in Reisebussen. Die Geschäfte sind geschlossen-hier ist schwer ‚was los. Es ist das Fest zum 266ten Geburtstag von Don Alejandro Toribio Rodriguez de Mendoza-was für ein Name. Er war ein in Chachapoyas geborener Priester und Erzieher, der die erzieherischen und geistigen Ideen der philosophischen Prinzipien der Aufklärung manifestiert hatte und versucht hatte, diese auch hier umzusetzen. Ausserdem kämpfte er für die Unabhängigkeit Perus. Und geboren hier in diesem damaligen Dorf. Zu Recht wurden für ihn hier Kränze niedergelegt bzw. aufgehängt am Denkmal auf der Plaza und dann marschieren sie alle,vorne weg die obligatorische Musikkapelle, und die hat jede Institution!, an der Tribüne der Stadtoberen vorbei. Stundenlang.
Zur Mittagessenszeit waren die ganzen Umzüge vorbei bis zum nächsten Jahr.
Nachmittags treffen wir noch unsere liebe Reisebekannte Hermine wieder und so erleben wir wieder einen richtig schönen Tag.
Endlich wollen wir auch zu den bekannten und mit Maccu Picchu verglichenen Ruinen von Kuelap fahren. Der Regen hat sich etwas beruhigt, also hin. Erst auf Asphalt und dann durch rutschige Lehmpampe auf der Piste, 4×4 tut da sehr gut! Die Fahrt führt sehr interessant durch kleine Weiler, Dörfer, an einzeln stehenden Häusern vorbei, stellenweise einsam oberhalb der tief eingeschnittenenTäler. Ab und an kommen wir zu Baustellen. Hier werden die Stützen für die Seilbahn ab Nuevo Tingo, die hoch bis zum Eingang nach Kuelap schweben soll, aufgestellt. Wahnsinn, was die hier an den Steilhängen bauen.
Irgendwann sind wir auch oben. Es nieselt nur ab und zu noch und so beschliessen wir, uns gleich heute die sehr große Ausgrabungsstätte anzuschauen. Es kommt sogar die Sonne vor und es wird ein großes Erlebnis.
Hier oben, es war eine große Burganlage, Zufluchtsort, Dorf, thronen die Reste der angeblich ca. 300 Häuser und der Befestigungsmauern des Dorfes bzw. der Festung. Das weiss man nicht so genau, jedenfalls ist der Weitblick ins Land ist fantastisch.
Und so geht es dann los: auf gutem Steig kommen wir zur großen Mauer, die das Gelände auch heute noch befriedet. Weiter zum Eingang durch eine schmale Bresche in der Mauer, dann steigt man hinauf, wo heute Lamas weiden. Es gibt noch viele gut erhaltene Rundhäuser, der typische Stil von Chachapoays damals, geometrische Verzierungen, vieles sicher, was wir im speziellen gar nicht genau erklären können. Hier rätselt die Wissenschaft weiter und irgendwann werden wir vielleicht mehr erfahren. Für uns war es interessant, die Häuser, Verzierungen, Ausblicke, Pflanzen zu sehen und uns vorzustellen, wie das Leben hier mit, so nimmt man an, ca. 2000 Menschen verlief. Mit richtig viel Genuss laufen wir hier überall entlang, wenige Ecken bleiben uns verborgen.
Gleich unterhalb der Ausgrabungsstätte können wir bei Bauern übernachten.

Endlich kommt ein Tag mit mehr oder weniger Kaiserwetter, wie man so sagt.
In Laimbamba gehen wir natürlich in das relativ neue Museum, in dem vor allem Mumien aus dem nahen Gebiet von Mallqui auf Initiative von österreichischen Archäologen noch schnell vor Plünderern und dem Verfall gerettet wurden. Man hat sie über der Laguna de los Condores in einer Felswand gefunden. Ehemals waren es wohl um die 200 Mumien.
Wir fahren weiter und dann hinab zum Rio Maranon, einem der Amazonas-Quellflüsse und wieder hoch nach Celendin.
Diese Fahrt, fast ohne Gegenverkehr, war wie ein Rausch zwischen Erde und Himmel.
Tausende Spitzkehren auf der schmalen Asphaltstrasse, hoch und ‚runter mit grandiosen Tief-und Fernblicken. Manchmal war der Blick hinab wie aus einem Flugzeug. Weit, weit unten sieht man den Rio Maranon. Der Höhenunterschied beträgt hier ca. 3000m. Die Strasse ist ein Meisterwerk in dieser Landschaft, wie sie an den Steilhängen hinab zum Fluss führt.
Es ist auf solchen Strassen ausgesprochen beruhigend, einen sehr guten Fahrer zu haben! Ich hab‘!
Dann kommen wir nach Balsas, wo wir eigentlich übernachten wollten. Oh weh, nein, hier ist es höllisch heiß! Da fahren wir mal gleich weiter, hinauf wieder tausende Spitzkehren bis auf 2600m nach Celendin.
Hier finden wir auf dem großen Parkplatz, im Hof hinter dem Hostal Celendin einen schönen Platz, gut, schön ist ja immer relativ. Ruhig, freundlich, mitten in dem Städtchen und interessant!
Dusche und WC bekommen wir jeweils in einem gerade freien Zimmer, Internet im Hotel, Strom sowieso und Wasser zum Abwaschen im Trog. Unsere Wäsche wäscht eine Hotelangestellte. Das tut uns beiden gut: sie verdient etwas dazu und ich darf faul sein.
Das Interessante aber ist, dass es uns gegenüber in dem Hof eine private Poststelle gibt. Die wird von den quasi Fernbussen bedient, die nach und von Celendin losfahren.
ALLES wird hier transportiert, sogar zwei Särge. Sie wurden von einem größeren TukTuk angeliefert und waren nicht leer! Die Leute haben sich sehr abgemüht, sie in die Poststelle zu transportieren bis sie wohl irgendwann am Abend/in der Nacht weiter gefahren wurden. Jedenfalls waren sie morgens weg.
Das Örtchen selbst war auch sehr nett und lebendig. Die Plaza, der neue Markt, die Strassen in der Umgebung waren sehr lebhaft-uns hat es gefallen. Das normale Fortbewegungsmittel war natürlich das Auto, TukTuk, Mofa, aber man sah auch viele Pferdekarren noch und Lamas. Keinen weiteren Touristen haben wir entdeckt. Die Leute haben uns gegrüßt wie alte Bekannte, waren wir doch eine Woche dort zu Hause.

Nun können wir und wollen wir ja nicht unseren Lebensabend in Celendin verbringen und so fahren wir weiter nach Cajamarca. Der Appetit, Appetit auf Käse, lockt uns weiter. Cajamarco selbst lassen wir quasi aus. Auf der Durchfahrt spricht es uns nicht so an, soll ja sehr schön sein, aber Stadt hatten wir jetzt schon lange genug. Aber die Käserei in der Nähe, die hat es uns angetan!
Nach einigen Umwegen über verrückte Pisten finden wir sie auch. Hunde, „fleischfressende“ Monster, stürmen auf mich zu-immer schön cool bleiben-ich höre Stimmen, die Hunde begleiten mich neugierig und wir werden nach einem Telefonat mit der Chefin von den Angestellten herzlich willkommen geheissen. Die Käserei gehört einem Schweizer mit peruanischer Frau, die beide eigentlich in Lima leben. Wir können bleiben.
Genau gegenüber von unserem Platz ist die Pferdekoppel, neben uns werden die Kühe zum Melken und wieder zurück auf die Weiden getrieben. Nachts sind die Hunde weg, wo wissen wir nicht, morgens kommen sie schwanzwedelnd wieder an, die inzwischen so braven Bestien. Aber schön sind sie nicht. Sie sind von der besonderen Rasse der haarlosen Hunde aus Peru.
Am Eingang ist ein kleiner Laden in dem man die Köstlichkeiten kaufen kann: Käse, süß-sauer eingelegtes Gemüse, Schokolade, Kekse und Liköre vom Fass, alles hausgemacht-ein Schlaraffenland für uns.

Wir haben nun genug von einzigartiger Landschaft, hübschen Dörfern, tollen Städtchen. Es zieht uns weiter diesmal mal wieder zur Kultur und ans Meer.
Unser Ziel heisst Huanchaco nahe Trujillo.
Die Landschaft, die Aussichten, die Schluchten durch die Wüste faszinieren uns immer wieder. Dann kommt dicker Dunst, Sandstaub vom allzu kräftigen Wind, wahnsinniger Verkehr und endlich sind wir an der Küste mit ziemlich klarer sauberer Luft.
Huanchaco ist erreicht, ein ehemaliges Fischerdorf, jetzt Surferparadies. Und in so einem kleinen Surferhostel, im Hostel Casa Amelia, mit kleinem Hof können wir übernachten. Mehr wie ein Auto geht nicht ‚rein. Das ganze Haus sprudelt nur so von jungen Surfern mit super guter Laune. Nachts ist es sehr ruhig, manchmal hört man das Meer auf der anderen Strassenseite rauschen, sonst nichts. Zum Sonnenaufgang um 6°° geht es schon zum Surfen der Sonne entgegen, blöd nur, dass hier Westen ist. Aber abends geht es ja auch wieder zum Surfen und mit dem Sonnenuntergang zurück. Da ist dann der Westen goldrichtig. Bisschen quatschen, Musik machen, Ruhe.
Zu Fuss ist man gleich im Dorf, der Bus nach Trujillo fährt am Haus vorbei und hält auch in Chan-Chan, der Ausgrabung schlechthin in nächster Umgebung.

Da müssen wir natürlich auch hin. Von der Hauptstrasse, wo der Bus hält, sind es noch gut 20 Min. inkl. Fotografieren zum Haupteingang zu laufen und dann kann man sich dort lange tummeln:
Die Stadt wurde von den Chimú ca. 1200/1300 n.Chr. aus und auf Sand gebaut. Sie war flächenmässig sehr groß, ca 25-30 qkm. Es war lt. Wikipedia eine Großstadt mit ca. 60.000 Einwohnern. Sie wurde auch wegen ihres Reichtums an Gold und Silber von den Inkas erobert und ist danach langsam verfallen. Das Klima mit El Nino der letzten Jahre, Regen und Sturm droht die Überreste zu vernichten. Zum Schutz wurden schon große Überdachungen installiert, die die Ausgrabungen schützen aber den Anblick natürlich beeinträchtigen. Dennoch sind die Tierornamente und geometrischen Muster in den wunderbar erhaltenen bzw. restaurierten Lehmmauern immer noch sehr schön. Und wir waren fast allein.
Alle paar Minuten kommt ein Bus auf der Hauptstrasse Richtung Trujillo. Nicht weit von Chan Chan am Ortsrand von Trujillo gibt es ein großes Einkaufszentrum mit Baumarkt, die Plaza Mall und das lädt uns nun auch zum Bummeln ein. Zumal wir mal zusammen gehen können. Uwe bleibt ja sonst immer und ausschliesslich am Auto. Aber so macht es zumindest mir viel mehr Spass, in Ruhe schauen zu können.

Mit dem Auto fahren wir nach einem Ruhetag mit Strandbummeln usw. zu den aus Lehmziegeln erbauten Pyramiden La Huaca del Sol und La Huaca de la Luna, die sich gegenüber liegen. Dazwischen erstreckt sich ein großes Ausgrabungsfeld von Wohnsiedlungen der damaligen Bewohner, den Moche. Die Sonnenpyramide ist 41m hoch und damit eines der größten Bauwerke Südamerikas, das von den Spanier auf der Suche nach Gold zerstört wurde.
Von der Huaca de la Luna ist mehr erhalten/ausgegraben worden. Es wurden noch sehr schöne und gut erhaltene bunte Malereien, Reliefs, geometrische Muster ausgegraben aber generell ist wenig erhalten von einem Bauwerk, das in seiner Blütezeit sicher überwältigend war; von der Größe und der Ausstattung her. Die gefundenen, z.T. recht feinen Exponate sind in einem kleinen Museum ausgestellt, das uns sehr gut gefallen hat. Die Pyramiden darf und kann man nicht mehr besteigen, aber die restlichen Gemälde, Friese mit Zeichnungen usw. die ausgegraben wurden sind in ihren noch immer leuchtenden Farben schön anzuschauen. Ein gekennzeichneter Rundweg führt einen, wie es so üblich ist, an allen wichtigen und sehenswerten Stellen vorbei.

Natürlich waren wir auch in Trujillo selbst, wo man angefangen hat die schönsten Häuser an der Plaza zu renovieren, was natürlich super ausschaut. Sie sind schön bunt angestrichen!
Der Mercado ist sehr groß und voller Leckereien: Wurst, Eingelegtes, Obst, Gemüse, Nüsse und Süßigkeiten. Zur Stärkung gibt es gute Eintopf-und Fleischgerichte. Aber richtig einkaufen gehen wir noch im Supermercado von der Plaza Mall, der Baustoff-Markt ist auch sehr gut sortiert. Die Schlepperei wird dann von dort aus entweder vom Bus oder von einer Taxe erleichtert.

Auf weitere Ausgrabungen und Museen verzichten wir und ziehen nach einer guten Woche weiter.
Die Cordillera Blanca lockt ganz mächtig!
Von Trujillo fahren wir gen Süden. Durch riesige Dünenfelder hindurch führt die gut asphaltierte
Routa 1N. Bevor sie wieder an die Küste kommt sehen wir sehr, sehr große Gebiete, die schon vermessen und in Planquadrate eingeteilt sind. Auf vielen stehen ein paar Pfosten mit gehisster Peruanischer Flagge, ein paar Palapas, aber auch schon feste Häuschen, sogar schon kleine Werkstätten. Vor allem natürlich kleine Imbissbuden und Reifenbuden. Hier ist neues Siedlungsgebiet! Mitten im Sand! Unwahrscheinlich! Und Müll hat es auch schon genügend hier.

Wir fahren schnell vorbei und biegen dann ab auf die Routa 12 und weiter die 3N. Die führt dann in den bekannten Canon del Pato.
Die Dünen, die neuen Siedler, den Dreck, die Einöde lassen wir hinter uns und kommen in das breite Tal des Rio Santa. Erst ist es noch eine schöne Asphaltstrasse den Fluss entlang durch das Gebirge hindurch, dann geht sie aber doch in Erdstrasse über, manchmal ein paar Löcher zu viel, aber nichts aufregendes. Eigentlich sogar gut gepflegt. Es sind ja auch etliche Lkw’s unterwegs. Die Landschaft dagegen, die zig Tunnel, der Tiefblick in die Schlucht sind umso spektakulärer. Wenn wieder Asphalt kommt ist man auch schon bald aus dem tiefsten Teil der Schlucht heraus und die ersten schneebedeckten Gipfel zeigen sich-und wir haben Glück mit dem Wetter! Die nächsten Wochen werden uns die leuchtenden 6000er täglich begleiten.
In Caraz angekommen gehen wir auf den gemütlichen Campingplatz Guadalupe von Jaime und seiner Familie. Einer der schönsten und freundlichsten Plätze inmitten von Nelken-und Rosenfeldern seiner Farm. Zum Schluss gab es noch Erdbeeren! Jaime ist unheimlich umsichtig und hilfsbereit.
In die Stadt sind wir gelaufen, einkaufen, schauen, zurück mit der Taxe-perfekt.
Dann bekamen wir einen Tipp von Jaime: 4 bis 5 km weiter Richtung Huaraz geht die Strasse 104 über den Fluss, dann Richtung Pueblo Libre. An noch immer unter Lebensgefahr bewirtschafteten Kohleminen vorbei, immer höher und höher, viele Spitzkehren sind auf der schmalen Strasse zu bewältigen-bis zum Sattel Chicarhuapunta auf 4315m.
Dort kann man gut parken, ein Stück höher laufen und am Morgen (ab 11°°ca. kommen oft die Wolken) liegt dann die komplette Cordillera Blanca vor einem. Die 6000er sind aufgereiht wie eine Perlenkette-so kostbar erscheint auch dieser Anblick! Einfach grandios!
Es fängt an mit dem Champará in weiter Ferne, dann kommt der Alpamayo, dann der Huandoy, dann der Huascaran. Von den unzähligen Gipfeln die dazwischen liegen gar nicht zu reden.
Alle von großartiger Schönheit aber auch richtige Kaliber zum Besteigen. Wir fotografieren, schauen mit und ohne Fernglas-ein Höhepunkt von Caraz.
Kleine Puya Raimondis, aber ohne Blüte, säumen anfangs nun wieder die Strasse hinab ins Tal-ständig muss der Fotoapparat arbeiten, viele Strassenausbuchtungen heissen uns willkommen für die einzigartigen Fernblicke, die man in Ruhe geniessen muss.

Die nächsten Tage wollen wir natürlich rein in den „Gebirgsstock“ der Cordilera Blanca.
Zuerst geht es zur Laguna Paron auf langer und ziemlich holperiger Piste. Oben ist eine Hütte, bewirtschaftet von einem Ranger, vor der wir übernachten können. Übrigens kann man auch gegen einen Obolus in der Hütte übernachten und bekommt auch vom Ranger ein einfaches Essen zubereitet-eben das, was er heute selbst isst. Als wir da waren gab es eine Art „Ausgezogene“, also Schmalzgebäck aber in Öl gebacken.
Am nächsten Morgen haben wir die Sonne abgewartet und sind hoch zum sog. Mirador. Für den kleinen Spaziergang werden wir mit herrlicher Aussicht auf die smaragdgrün leuchtende Lagune und die umliegenden Berge belohnt. Das war schon wieder ein Highlight bei diesem Wetter!

Bald machen wir uns vom Campingplatz aus zur ersten kleinen Umrundung auf:
Wir nehmen Abschied von Caraz, fahren zu den Lagunas Llanganuco und übernachten dort inmitten der Rinderherden. Die ziehen sich aber zur Nacht hin zurück in tiefere Lagen. Sehr vernünftig. Dann stinkt es nicht ganz so und es scheuert sich auch nicht dauernd eine Kuh am Auto, was sich wie ein mittleres Erdbeben anfühlt. Am nächsten Morgen geht es weiter über den Llanganuco Pass und dann wieder hinab. Das liest sich so einfach, aber wie oft halten wir wegen der Blicke auf die Bergwelt an! Und es ist sehr kalt und windig! Wir bleiben bei einem Bauern in Vaqueria. Wir bekommen Strom, so ist das Heizen recht bequem.
Am nächsten Morgen geht es durch die Täler weiter hinab auf den ewigen Pisten. Die Vegetation wird vielfältiger, nicht nur mehr die schönen Lupinen und großen blühenden Disteln säumen unseren Weg. Kleine Wasserfälle folgen, hie und da ein Bauernhof und am Nachmittag sind wir in San Luis ‚reingerumpelt. Ein kleines nettes Örtchen, viel Leben ist gerade hier weil Schulschluss ist. Ein kleiner Mercado Central hat nicht viel zu bieten, aber den Leuten hier reicht es. Wir übernachten auf der Tankstelle beim Ortseingang, wo es viel zu sehen gibt: die wildesten Typen kommen zum Tanken, Schweine werden vorbei getrieben, Rinder versuchen jeden unbekannten Grashalm zu kosten, Hühner versucht man auch einzugefangen. Der Schulbus donnert genauso vorbei wie mancher LkW oder „Fernbus“. Es staubt gehörig, denn nur die Strassen in der Ortsmitte sind betoniert.
Natürlich werden wir gleich nach unserem Kabel gefragt, wir müssen doch bei der Kälte schliesslich heizen können.
Wir warten die Sonne ab und tuckern nun am nächsten Morgen weiter. Das Wetter ist immer noch einzigartig schön.
Durch kleine Ortschaften, Siedlungen, an Weiden vorbei, an Leuten die uns zuwinken kommen wir auf der Routa 107 zum Tunel Punta Olimpico. der erst 2013 eröffnet wurde. Wir waren doch recht dankbar, die alte Piste war sicher nicht leicht, das sieht man noch an manchen Passagen, dass wir nun so bequem bis auf 4735m Höhe hinauf und auch hinunter fahren können. Leider sind ganz oben am Scheitelpunkt inzwischen viele Wolken, es ist saukalt. Wir können gleich nördlich über dem Pass eine Gruppe Bergsteiger beobachten. Der Taxifahrer, der sie hochgefahren hatte, hat schon ganz schön gefroren. Noch dazu hier im Schatten und Wind.
Wir fahren bergab wieder in die Sonne, kommen an prächtigen Lupinengruppen vorbei, vorbei an Weiden im Talausgang, kommen hinab durch Dörfer und fahren dann immer am Huascaran entlang, so dicht, dass man meint, man könnte ihn anfassen. Es ist wieder traumhaft schön hier! Dieser Blick auf den nahen Berg.
Endlich erreichen wir Carhuaz, wo wir eigentlich bleiben wollten aber alles ist voll, belegt von Hochzeitsgästen. Man kann fragen wo man will, jedes Hotel mit Garten, jedes Hostel mit Parkplatz, alle sind belegt, die Hochzeitsgäste brauchen den Platz zum Parken. Über das Wochenende ist wohl in ganz Carhuaz Hochzeit angesagt.
Es bleibt uns nichts übrig, wir müssen weiter, es ist ja nicht weit, bis Huaraz.

Dort gehen wir ins Hotel Huarazcan, und dürfen hinter dem Haus bei den Lamas gleich am Hintereingang auf der Wiese stehen. Damit haben wir super Internet, Toilette und Dusche in einem Zimmer um die Ecke und einen schönen Blick auf den Huarazcan. Was will man mehr! Auf der anderen Strassenseite ist noch dazu ein sehr guter Bäcker! Taxis ins Zentrum fahren auch ständig am Hotel vorbei-also ist für alles Wichtiges optimal gesorgt
Wir sind sehr zufrieden und machen nun mal wieder bisschen auf Stadt und Kultur.
Auf der Plaza sitzen wir im Schatten und schauen den Leuten zu wie sie schön in Tracht angezogen umher schlendern, welche tollen Hüte sie tragen, wie eine Demonstration ganz friedlich vor dem Rathaus verläuft. Nach langem Protestieren, irgendwas wird von großen DIN A4 Zetteln vorgelesen, werden nämlich einige von Ihnen ins Rathaus hineingelassen. Leider erfahren wir nicht, um was es geht.
Von weitem hört man schon die Musik nahen, überwiegend wird „El condor pasa“ gespielt. Das ist verdächtig und richtig, eine große Beerdigung folgt: Vorneweg die Autos mit den Kränzen, dann der Sargwagen und anschliessen die kaum enden wollende Schlange der Angehörigen und Trauergäste. Alle haben schon ausgiebig versucht, ihre Trauer zu ertränken, es hat aber nichts genutzt und deshalb werden sie es weiter probieren.
Zum Schluss folgt die Musikkapelle mit „El condor passa“, eins ums andere das gleiche Lied, so etwas Katzenmusik artig.
Wir gehen weiter, beobachten die Schreiber in den Rathaus-Arkaden, gehen wieder weiter zum großen Markt und den Strassen rundherum. Hier ist ein ziemlicher Wirbel, alles gibt es zu kaufen was der peruanische Städter und Landmann braucht. Herrlich ist es, hier umher zu krauchen: Es gibt Obst und Gemüse, tausend Gewürze, Hausmittelchen gegen Verrenkungen und Pickel und weiss der Teufel ‚was. Man findet Spaten, Schaufeln, Bohrmaschinen, Seile, Kabel und, und, und. Natürlich auch Wurst, Weisskäse, Brot, Hühner, Meerschweinchen (Cuys), alle noch lebend oder schon ohne Federn/Fell und ausgenommen zum sofortigen Verbrauch in der Küche bestimmt. Es gibt unheimlich künstlerisch verzierte knallbunte Torten, ein Stück weiter chicharrón, das ist frittierter Schweinespeck-super knusprig, aber bitte nicht aus der Plastiktüte sondern von der Hausfrau selbst gemacht und gleich verkauft-ein etwas ungesunder Genuss! Überhaupt das Essen an den Ständen! Mal kurz die Strasse entlang und das Mittagessen ist komplett, einschliesslich Salat. Lecker!

Fahren wir mit der Taxe zurück zum Auto, eingekauft ist und nach nunmehr vier Tagen geht es am nächsten Morgen weiter. Stadtauswärts noch schnell Gasflasche füllen lassen und wir sind wieder versorgt, es kann gekocht und gebacken werden und zum Frühstück gibt es heissen Kaffee.
Wir wollen noch zum NP Pastoruri Gletscher um unter anderem auch die größten und wenn wir Glück haben blühenden Puyas Raimondi zu sehen. Es sind eigentlich Riesenbromelien, die nur in diesen Höhenlage wachsen. Als wir hinkommen sehen wir etliche, aber leider sind alle verblüht. Dennoch wir sind zufrieden, auch verblüht sind sie noch sehr imposant mit bis zu 8m Höhe! Nun geht es noch etwas weiter durch dieses sumpfige Hochtal in rund 4300m. Endlich kommen wir zu einem Überhang mit Felszeichnungen. Wir finden keine Beschreibung, aber es schaut gut erhalten aus. Aber von wem ist das? Warum? Wann haben die Menschen hier gelebt? Da müsste das Wetter aber doch damals besser gewesen sein. Ein Stück weiter geht es über einen Sattel hinweg und man sieht den berühmten Pastoruri Gletscher. Welch eine Enttäuschung, er sieht schauderhaft aus.
Ähnliches ist uns allerdings schon im ganzen Gebiet der Cordillera Blanca aufgefallen: der Klimawandel arbeitet hart am Verlust der Gletscher. Es ist beängstigend, wie hier die Gletscher verschwinden. Es geht ja nicht nur um die Schönheit der Landschaft, nein die Katastrophe folgt, wenn die Täler kein Schmelzwasser mehr bekommen, die Flüsse austrocknen und die Menschen und Tiere keine Nahrung mehr finden. Nur der Regen allein wird den Verlust sicher nicht ausgleichen können. Es wird immer mehr verwüsten.
Allerdings ist die Situation in den Alpen nicht viel anders, wobei wir gottlob mehr Niederschläge haben.
Nun, fahren wir wieder zurück, es ist eisig kalt hier oben und stürmt, das ist kein Kaiserwetter. Übernachten, wie geplant, wollen wir hier denn doch nicht. Wir fahren zurück zum Eingang des NP, dort sind wir niedriger und geschützter.

Am nächsten Tag geht es weiter nach Conococha und von dort die 3N entlang. Vor Huallanca überfährt man einen ca. 4800m hohen Pass. Die Berge an denen man vorbei kommt bestehen aus fast 100% Kohle. Man kann anfassen, was man will. Die Hände sind sofort schwarz. Eine trostlose, dennoch faszinierende Gegend. Zu den Ausgrabungsstätten von Huanuco Pampa. Geht es hinter La Union die Piste hoch. Die Piste war scheusslich, es gab nichts weiter für uns zu sehen, wir waren genervt und sind umgedreht, zurück zur Hauptstrasse, die zwar auch nicht viel besser ist, was soll’s.
Die Piste wird nicht besser, spottet jeder Kartendarstellung. Der Lohn des ganzen ist das Erlebnis sich da durch zu kämpfen, die Landschaft, die Dörfer, die Aussicht. Wir treffen schon lange keine Touristen mehr, die Dörfer sind sehr ursprünglich und wir arbeiten uns über Tingo Chico weiter vor bis wir schon ziemlich spät beim Polizeiposten von Chavinillo vor der Haustüre stehen.
Das halbe Dorf begrüsst uns, die ersten Hunde liegen unterm Auto, strahlt ja auch noch Wärme ab, die ersten Leute wollen uns Brot, Kräuter und Gemüse verkaufen. Natürlich dürfen sie bei uns ‚rein schauen, wir nehmen auch etwas Brot ab und Kräuter. Von der Polizei bekommen wir wieder ein Kabel gebracht und bald herrscht absolute Ruhe im Dorf. Ein, zwei Laternen funzeln durch die Nacht. Am nächsten Morgen bekommen die Polizisten jeweils eine Büchse Bier weil sie gar so ‚rumdrucksen. Wir scheiden als Freunde und nach uns kommende werden sicher freudig empfangen werden.
Am nächsten Morgen fahren wir weiter auf unserer nicht enden wollenden Piste. Erst kurz vor Huanuco hat dieser Verdruss ein Ende. Es wäre ja auch alles nicht so schlimm gewesen, wenn der Verkehr nicht so zugenommen hätte. Immerhin kamen noch Bergwerke und Verkehr aus Seitentälern hinzu.

Das ist für’s erste heute genug von Peru, den nächsten Teil, wo es dann nach Lima geht, hoch nach Cusco und wieder runter zur Brasilianischen Grenze, der kommt bald.

Bis dann Ihr Lieben in Nah und Fern. Viel Spass beim Lesen und wir hoffen, Ihr bekommt einen kleinen Einblick in dieses wunderschöne Land Peru mit den so überaus freundlichen Menschen und der grandiosen Natur.